Planung Jakobweg Teil 2 (oder wie Corona uns einen Strich durch die Rechnung macht)

Planung Jakobweg Teil 2 (oder wie Corona uns einen Strich durch die Rechnung macht)

Nun beschäftige ich mich schon seit Ende des Jahres 2019 mit dem 2. Teil unseres Jakobsweges ab Burgos bis Santiago di Compostela und weiter bis Fisterra und Muxia.

Ihr erinnert euch: Den 1. Teil haben wir im Mai 2019 in Lescar (Süd-Frankreich) begonnen. Leider hatte sich Anne schon nach 2 Tagen die Achillessehne im linken Fuß so demoliert, dass wir unseren Weg abbrechen mussten und wieder nach Hause gefahren sind.
Ich bin dann 14 Tage später noch einmal alleine aufgebrochen und habe die Pyrenäen über den Somport-Pass überquert und den Camino Aragonés bis zum Camino Frances und weiter nach Burgos gelaufen. Über die einzelnen Etappen könnt ihr hier nachlesen.

Im Laufe des Januars war der Corona Virus kein Fremdwort mehr, spielte sich aber doch weit weg ab. Das dieser Virus unser Land und ganz Europa einige Wochen später so fest im Würgegriff hat, war nicht abzusehen.

Nun sitzen wir also zu Hause, gehen nur noch zum Einkaufen oder Arztbesuchen vor die Tür, sehen und hören im TV die schrecklichen Nachrichten aus Italien und Spanien und verfolgen die Statistiken, wie sich der Virus in Deutschland und vor Allem in unserem Kreis ausbreitet.

Da wir beide schon vom Alter her zu der Risiko-Gruppe gehören, machen wir uns selbstverständlich Gedanken, was die nächsten Monate bringen. Kommen wir (Deutschland) glimpflich davon, oder ist das erst der Anfang. Heute spricht Mutti mit den Ministerpräsidenten über einheitliche Regeln, wie dem Virus begegnet werden soll. Bin gespannt, was dabei raus kommt.

Föderalismus ist einerseits ganz gut, in diesem Fall aber sollten doch alle Länder an einem Strang ziehen und einheitliche Regeln verabschieden.

Per Stand heute sieht es also so aus, als ob wir den geplanten Start Anfang Mai vergessen können. Die Situation hier bei uns und vor Allem in Spanien ist dermaßen ungewiss, dass sich jede weitere Planung nicht lohnt.

Wir hoffen, dass diese Pandemie schnell überstanden ist und jeder wieder zu einem normalen Ablauf zurück kehren kann.

Alles Gute und bleibt gesund!

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