Etappe 19 – Logroño – Najera (29,8 Km / 383,6 Km)

Etappe 19 – Logroño – Najera (29,8 Km / 383,6 Km)

bedeckt, 16°

Welch eine Freude. Auch heute fing es um 5 Uhr mit dem Türenschlagen an. Kann man eigentlich keine Rücksicht auf die Mitpilger nehmen, die noch nicht so früh geweckt werden wollen?

Das Wetter ließ sich gut an. Ideales Wanderwetter. Etwas kreuz und quer aus Logroño raus. Und keine Bar für ein Frühstück gefunden. Dann muss es eben ohne gehen.

Nach 10 Km war es dann soweit. Gleich Anfang des nächsten Ortes tauchte eine Bar auf, die meine war. Und die von einigen anderen Pilgern.

Inzwischen haben sich die Wolken verflüchtigt und die Temperaturen stiegen kontinuierlich.

Das Übernachtungsziel war Ventosa. Aber entweder stimmen die Entfernungsangaben nicht, oder ich bin zu schnell. Auf jeden Fall hatte die Herberge noch geschlossen. Nix da, warten bei über 30° geht nicht. Dann lieber weiter laufen bis nächsten Ort. Der Weg wurde lang und immer länger. Dabei bleiben die KM gleich.

Zum Schluss ist man nur noch stumpf gelaufen. Auf einer staubigen Piste. Kein Blick mehr übrig auf das rechts und links. Der Wasservorrat heizte sich immer mehr auf. Je mehr, umso schlechter schmeckte es. Gott sei Dank hatte ein Pilgerfreund an seinem Haus eine donative (kostenlose) Zapfstelle eingerichtet. Fiel mir nur zufällig auf, war aber ein Geschenk wie aus heiterem Himmel. Frisches kühles Wasser. So gut hat noch nie Wasser geschmeckt.

Übernachtet wurde wieder in einer Pilgerherberge in einem 4-Bett-Zimmer.

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2 Gedanken zu „Etappe 19 – Logroño – Najera (29,8 Km / 383,6 Km)

  1. Hallo Andreas!
    Wir verfolgen mit Interesse deine Berichte. Die Wanderschaft wird dadurch für uns lebendig. Gibt es auch Fahrradpilger? Das wäre etwas für uns. Wie funktioniert der Trinkwasserspender für Pilger.
    Bitte trink einen Rioja auf uns!
    Liebe Grüße Berndt, Cornelia und Fabian

    Wir stoßen

    1. Hallo Tübinger, schön dass ihr mitlest.
      Ja, es gibt auch Fahrradpilger. Aber die, die auf dem Jakobsweg fahren, sind meist jüngerer Natur und fahren mit Moutainbikes. Für die älteren gibt es aber Ausweichrouten.
      Die Wasserstellen sind im Pilgerführer angegeben. Dort kann man ohne Probleme seine Wasserflaschen abfüllen.

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