Mein 1. Jakobsweg (Tag 1)

Mein 1. Jakobsweg (Tag 1)

führte mich an einem Wochenende im August 2018 auf die Teilstrecke des ostwestfälischen Jakobsweges ‚Minden-Soest‘ von Gütersloh, meinem Heimatort, nach Soest. Bis kurz vorher wusste ich gar nicht, dass ein Jakobsweg mitten durch Gütersloh führt.

Warum?

Warum gerade der Jakobsweg? Man kann doch auch im Teutoburger Wald wandern. Stimmt!
Aber ‚der‘ Jakobsweg hat mich schon seit Jahren fasziniert. Und zwar, seitdem ich das Buch von Hape Kerkeling ‚Ich bin dann mal weg‘ gelesen habe. Von da an reifte in mir der Wunsch, diesen Weg auch einmal zu gehen. Aber erst, wenn genug Zeit dafür ist.
Also hieß es erst einmal, noch einige Jahre zu warten. Bis…. ja, bis man nicht mehr arbeiten ‚muss‘, sondern sich die Zeit einteilen kann, wie man möchte. Also bis zur Rente.
‚Wandern, Gehen, Pilgern….‘, alles Tätigkeiten, die etwas gemeinsam haben. Nämlich das ‚Zu-Fuß-Gehen‘.
OK, man macht immer etwas ‚zu Fuß‘. Man geht zum Nachbarn, in die Kneipe, zum Bäcker, etc. etc. Aber im Vergleich zu den Pilgerwegen z. B. in Spanien, sind das nocht nicht einmal Kurzstrecken. Das sind Peanuts.

Aber irgendwann muss man mal anfangen, längere Strecken zu gehen. Ich habe mir dann die Kurzstrecke Gütersloh – Soest ausgesucht.

Drei Etappen habe ich mir vorgenommen. Eine kürzere von Gütersloh bis Rheda-Wiedenbrück, dann zwei längere bis Lippstadt und dann nach Soest.

Auf geht´s

Gütersloh – Rheda-Wiedenbrück (12 km)

Bepackt mit meinem neuen Rucksack und etwa 5 kg Gesamtgewicht ging es Freitag mittag bei bestem Wetter vom Kiebitzhof Richtung Rheda.

Interessant, welche Perspektiven sich einem eröffnen, der mal ‚hinten‘ lang geht. Von vorne braust man mit dem Auto vorbei, hinten eröffen sich einem weite Felder, Wälder und hübsche Wege.

Die Strommacher

Jakobsweg nach Rheda-Wiedenbrück

Der Weg führte weiter nach Rheda, einem Ortsteil von Rheda-Wiedenbrück. Zwischendurch verließen mich die Wegmarkierungen mit der Jakobswegmuschel und ich musste zu meinem Handy greifen, um mir meine Strecke anzeigen zu lassen.

Pech nur, wenn man dann merkt, dass der Akku leer ist. Ich hatte auf meinem Handy die Komoot-App aktiviert, um den Weg aufzuzeichnen. Allerdings vergessen, den Flugmodus einzuschalten. Mit den zwischendurch aufgenommenen Fotos war der Akku dann schnell leer und ich musste mir dann ohne Hilfe den Weg suchen.

In Rheda am Eingang zum Flora-Westfalica-Park habe ich dann die Wegbeschriftung wieder gefunden. Ein kurzer Abschnitt durch den Ort, dann wieder in den sehr schön angelegten Park.

Fontänenbrunnen am Eingang zur Flora Westfalica in Rheda-WD
schnatterhaftes Begrüßen in der Flora Westfalica in Rheda-WD
Skulptur im Flora Westfalica Park von Rheda-Wiedenbrück
Skulptur in der Flora Westfalica von Rheda-Wiedenbrück

Der Park zieht sich von Rheda längs des Flüsschen Ems unter der Autobahn bis zum Ortsteil Wiedenbrück.

Die Ems in der Flora Westfalcia

Gut, dass ich mich in Wiedenbrück etwas auskenne. So hatte ich es nicht schwer, zu meiner ersten (Privat)Unterkunft zu finden. Ich hatte bereits im Vorfeld im Franziskanerkloster angerufen, um eine Übernachtungsmöglichkeit fest zu machen. Leider war aufgrund einer Veranstaltung alles belegt.
So blieb mir nichts anderes übrig, als eine Privatunterkunft zu suchen. Zum Glück gab es auf der Routenbeschreibung des LWL (Landschaftsverband Westfalen-Lippe) auch einige Übernachtungstips.

Unterkunft: private Herberge Kardinahl, Tel: 05242 577524

Dies ist mein erster Blogbeitrag für den A+A-Blog. Hat er euch gefallen? Oder ist er zu schwafelig, weitausholend, etc? Kann ich was besser machen?
Schreibt mir einfach.
Wünscht sich Andreas


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2 Gedanken zu „Mein 1. Jakobsweg (Tag 1)

  1. servus andreas,

    netter beitrag und sicher nicht zu lang oder schwafelig, passt so.

    tipp:
    komoot ist ziiiemlich ‚geschwätzig‘ und telefoniert im hintergrund rum – u.a. auch mit herrn zuckerberg vom fratzenbuch- das ist für mich ein grund, warum ich das nicht verwende.
    nimm halt locus maps, die workshops von hal im pilgerforum sind prima für den einstieg.
    <3lich ralph

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